18.

GOTTES STIMME HÖREN (2)

RÜCKBLICK
  1. Was hast du diese Woche mit Gott erlebt?
  2. Konntest du in den letzten Tagen jemandem, der Jesus noch nicht persönlich kennt und dir nahe steht, von einem Erlebnis mit Gott er-zählen, praktisch helfen oder für jemanden beten?
  3. Brauchst du in einem Bereich deines Lebens die Hilfe von Gott?

▶ Gemeinsam beten: Danken für Erlebnisse, um Gottes Hilfe bitten.

▶ Gemeinsam beten, dass ihr heute neue Aspekte von Gott kennen lernen dürft und eure Freundschaft zu Gott stärker und tiefer wird.

BIBELSTUDIUM
  1. Alle lesen den Text leise für sich.
  2. Jemand liest den Text laut vor, die anderen schliessen ihre Bibeln.
  3. Jemand erzählt den Text in eigenen Worten nach (bei geschlossenen Bibeln).
  4. Die anderen ergänzen bei Bedarf (bei geschlossenen Bibeln).

Apostelgeschichte 8, 26-40

26Philippus aber bekam von einem Engel des Herrn folgenden Auftrag: »Mach dich auf den Weg in Richtung Süden! Benutze die einsame Wüstenstraße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.«

27Philippus machte sich auf den Weg; und als er diese Straße entlangging, kam dort in seinem Reisewagen ein Äthiopier gefahren, ein Eunuch. Es handelte sich um einen hohen Würdenträger, den Finanzminister der Kandake, der äthiopischen Königin. Der Mann war in Jerusalem gewesen, um ´den Gott Israels` anzubeten,  28 und befand sich jetzt auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja.

29Der ´Heilige` Geist sagte zu Philippus: »Geh zu dem Wagen dort und halte dich dicht neben ihm!«  30 Philippus lief hin, und als er neben dem Wagen herging, hörte er den Mann laut aus dem Buch des Propheten Jesaja lesen. »Verstehst du denn, was du da liest?«, fragte er ihn.  31 »Wie kann ich es verstehen, wenn niemand es mir erklärt?«, erwiderte der Mann. Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.

32Der Abschnitt der Schrift, den er eben gelesen hatte, lautete:

»Man hat ihn weggeführt wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll.
Und wie ein Lamm beim Scheren keinen Laut von sich gibt,
so kam auch über seine Lippen kein Laut ´der Klage`.
33Er wurde erniedrigt und all seiner Rechte beraubt.
Niemand wird über Nachkommen von ihm berichten können,
denn sein Leben auf der Erde wurde ihm genommen.«

34Der Äthiopier wandte sich an Philippus: »Bitte sag mir, von wem ist hier die Rede? Spricht der Prophet von sich selbst, oder spricht er von jemand anders?«  35 Da ergriff Philippus die Gelegenheit und erklärte ihm, von dieser Schriftstelle ausgehend, das Evangelium von Jesus.

36Als sie nun, ´ins Gespräch vertieft,` die Straße entlangfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. »Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?«38Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Beide, Philippus und der Äthiopier, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte den Mann.

39Als sie wieder aus dem Wasser stiegen, wurde Philippus plötzlich vom Geist des Herrn ergriffen und an einen anderen Ort versetzt, und der Äthiopier sah ihn nicht mehr. Trotzdem erfüllte ihn eine tiefe Freude, als er nun seine Reise fortsetzte.

40Philippus fand sich in Aschdod wieder. Er zog ´nordwärts` und verkündete in allen Städten das Evangelium, bis er schließlich nach Cäsarea kam.

Jeder liest den Text für sich

Apostelgeschichte 13, 1-4

1In der Gemeinde von Antiochia gab es eine Reihe von Propheten und Lehrern: Barnabas, Simeon, genannt »der Schwarze«, Luzius aus Zyrene, Manaën, der zusammen mit dem Fürsten Herodes aufgewachsen war, und Saulus.2Eines Tages, während die Gemeinde dem Herrn mit Gebet und Fasten diente, sagte der Heilige Geist: »Stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe!«3Da legte man den beiden nach weiterem Fasten und Beten die Hände auf und ließ sie ziehen.

Auf Zypern: Zusammenstoß mit einem jüdischen Magier, Erfolg bei dem Prokonsul der Insel

4Auf diese Weise vom Heiligen Geist ausgesandt, gingen Barnabas und Saulus nach Seleuzia hinunter und nahmen dort ein Schiff, das nach Zypern fuhr;

Jeder liest den Text für sich



  1. Allgemeine Fragen:
  2. Text anwenden: Wo spricht Gott durch den Text zu dir persönlich?


SPEZIFISCHE FRAGEN UND PRAXIS
  1. Erzählt einander, wo der Heilige Geist das letzte Mal zu euch gespro-chen hat und wie ihr darauf reagiert habt.

▶ Gab es in letzter Zeit eine schwierige Situation in deinem Leben? Halte kurz inne und frage Jesus, wo er in dieser Siatuation war, und was er dazu oder zu dir jetzt sagt. Schreibe deine Eindrücke auf (jeder für sich).

▶ Für was brauchst du Gottes Führung und Weisheit? Tauscht darüber aus.

▶ Betet füreinander, dass ihr immer mehr offene „Herzensaugen“ und „Herzensohren“ bekommt, um die Stimme des Heiligen Geistes zu hören (Epheser 1,18).

KOMMENTAR ZUM BIBELTEXT

Grundlagen, um auf Gottes Stimme zu hören