16.

GOTT BELOHNT GLAUBEN

RÜCKBLICK
  1. Was hast du diese Woche mit Gott erlebt?
  2. Konntest du in den letzten Tagen jemandem, der Jesus noch nicht persönlich kennt und dir nahe steht, von einem Erlebnis mit Gott er-zählen, praktisch helfen oder für jemanden beten?
  3. Brauchst du in einem Bereich deines Lebens die Hilfe von Gott?

▶ Gemeinsam beten: Danken für Erlebnisse, um Gottes Hilfe bitten.

▶ Gemeinsam beten, dass ihr heute neue Aspekte von Gott kennen lernen dürft und eure Freundschaft zu Gott stärker und tiefer wird.

BIBELSTUDIUM
  1. Alle lesen den Text leise für sich.
  2. Jemand liest den Text laut vor, die anderen schliessen ihre Bibeln.
  3. Jemand erzählt den Text in eigenen Worten nach (bei geschlossenen Bibeln).
  4. Die anderen ergänzen bei Bedarf (bei geschlossenen Bibeln).

Matthäus 9, 20-22

20Unterwegs drängte sich eine Frau, die seit zwölf Jahren an schweren Blutungen litt, von hinten an Jesus heran und berührte den Saum seines Gewandes,21denn sie sagte sich: »Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich gesund.« 22 Jesus wandte sich um; er sah die Frau an und sagte zu ihr: »Du brauchst dich nicht zu fürchten, meine Tochter! Dein Glaube hat dich gerettet.« Von dem Augenblick an war die Frau gesund.

Jeder liest den Text für sich

Matthäus 9, 27-29

27Als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde und riefen: »Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!«  28 Sowie er zu Hause angelangt war, traten sie näher. Er fragte sie: »Glaubt ihr denn, dass ich euch helfen kann?« – »Ja, Herr«, antworteten sie. 29Darauf berührte er ihre Augen und sagte: »Was ihr geglaubt habt, soll geschehen.«


Jeder liest den Text für sich



  1. Allgemeine Fragen:
  2. Text anwenden: Wo spricht Gott durch den Text zu dir persönlich?


SPEZIFISCHE FRAGEN UND PRAXIS
  1. Gott reagiert auf deinen Glauben. Für welche Situation oder welchen Bereich deines Lebens brauchst du Glauben?
  2. Glauben heisst auch handeln. Wo fordert dich der Heilige Geist auf, Glaubensschritte zu tun?
  3. Mach dir dazu eine Notiz. Bildet danach 2-3er-Gruppen für den Austausch.

▶ Dieses Gebet kannst du sprechen „Danke, lieber Vater im Himmel, dass du mir den Heiligen Geist gegeben hast, der mich lehrt zu glau-ben und zu vertrauen. Vergib mir, wo ich meinen Erfahrungen mehr geglaubt habe als deinem Wort und somit im Unglauben handelte. Trainiere mich, dass ich im Glauben wachsen kann. Ich will lernen, dass ich mir in allen Situationen vor Augen halte, was du darüber denkst und nicht, was in der sichtbaren Welt abgeht. Hilf mir, dein Wort und deine Sichtweise immer besser zu verstehen.“

KOMMENTAR ZUM BIBELTEXT

Begrenzungen, Erfahrungen, Nöte - nicht die einzige Realität ist. Die unsichtbare Dimension ist der Ort, wo das Drehbuch dieser Welt und für dein Leben geschrieben wird. Die sichtbare Welt ist nur der Ort der Ausführung. Abraham lebte uns vor, was Glaube heisst. Er musste enorm lange auf seinen Sohn warten. Alle Umstände sprachen schon lange dagegen, dass er noch einen Sohn bekommen könnte. Doch er harrte aus und vertraute auf Gott und auf das, was er ihm sagte.

Für uns ist Gottes Wort, das geschriebene und lebendige Wort (Jesus), das entscheidende Instrument, damit wir im Glauben wachsen. Denn es vermittelt uns die wirkliche Wahrheit...

Schritte zum Glauben:

  1. Gottes Wort: An welche Schriftstelle erinnert dich gerade der Heilige Geist? Was sagt er zu dir?
  2. Gebet: Proklamiere das für dich bzw. über einer Situation: „Vater im Himmel, ich halte daran fest, dass du zu mir sagst: ‚...‘“

Erinnere dich: Wenn wir Gottes Wort hören (z.B. von unseren eigenen Lippen) und daran mit Ausdauer festhalten, wird es Frucht bringen. Es wird Glauben und Gottes Pläne in unserem Leben freisetzen (Römer 10,14; Lukas 8,15).